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Berufsverband für Integratives Atmen
Wiethestraße 84/B29, 1220 Wien, Tel.: +43 1 7744434, E-mail: ianp@atem-nlp.at

Energie und Chakren

Zum Dorf in den Bergen am Frühlingsabend
komme ich und lausche der Tempelglocke
Schau, wie die Kirschen in Blüte stehen
und Blumenblätter leis' niederschweben.

Die “Urborobos” Meditation
Energie
Chakren
Das Wurzel-Chakren
Das Hara-Chakren
Das Solar-Plexus-Chakren
Das Herz-Chakren
Das Hals-Chakren
Das Stirn-Chakren
Das Scheitel-Chakren
Formen von Blockaden
Prana
Kundalini
Die Nadis

Die "Uroboros" Meditation

Urobos – griechisch – "Schlange die sich in den Schwanz beißt".

Aufrechte sitzende Position

Hara-Atmung, dann die kosmische Atmung (Lasse die Atmung durch die Nase  immer langsamer werden, so langsam wie möglich. So Langsam und unmerklich, dass du, wenn du einatmest, nicht mehr wie gewohnt die Empfindung von Frische in der Nase verspürst, und, wenn du ausatmest, keine Hitze mehr. Du fühlst den Atem nicht mehr strömen. Deine Zungenspitze gibst du an den Gaumen. Der Atem wird, wenn er unmerklich ist, kosmisch. Man hat den Eindruck, gar nicht mehr zu atmen. Jetzt nimmt man das reine prana auf).

Du konzentrierst dich jetzt auf den Genitalbereich und stellst dir dort eine dunkelblaue nächtliche Farbe vor.

Du stellst dir vor, wie eine goldene Schlange (die sich mit der Zeit in Licht verwandeln wird) vom Damm (Perineum, zwischen Anus und Geschlecht) aus, die Wirbelsäule entlang hochsteigt, dann die Brücke zwischen den beiden Hirnhälften überquert, bis zur Zirbeldrüse und zum Thalamus.

Halte bei vollen Lungen für einen Augenblick die Luft an und fühle, wie Wärme und Licht auf das Stirn-Chakra hinter den Augen zuströmen.

Atme aus und stelle dir vor, wie die leuchtende Schlange vorn über Hypothalamus, Hypophyse, Gaumen und Zunge zur Kehle und dann zum Solarplexus heruntersteigt; mach dir dieses Zentrum bewusst, wenn Atem / das Licht es durchläuft.

Fahre mit den Ausatmen fort; die Leuchtende Schlange senkt sich weiter bis zum Hara unter dem Nabel.

Halte einen Augenblick den Atem an und mache dir dieses Zentrum bewusst. Setze die Ausatmung fort; die leuchtende Schlange "fällt" ohne Mühe bis hinunter zum Damm; die Ausatmung ist zu Ende. Halte einen Augenblick den Atem an (Verhalten bei leeren Lungen), und konzentriere dich auf diesen Punkt.

Versenke dich einen Augenblick in den Zustand "der lebendigen Mitternacht: das dunkle Element ruht, und das erste Licht beginnt sich zu regen". Dann wiederhole den Zyklus.
Zeitdauer   1/2 - 1 Stunde


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Energie

Was ist Energie?

Energie ist Lebenskraft. Wir können sie meistens nicht sehen, aber fühlen. Am besten fühlen wir sie, wenn wir sie nicht haben. Wir merken das an Tagen wo wir schon mit dem "falschen Fuß" aufgestanden sind. Die Arbeit will uns einfach nicht von der Hand gehen. Die Mitmenschen stressen uns. Das Wetter drückt auf unser Gemüt. Wir sind müde, unkonzentriert. Jede Tätigkeit fällt uns schwer. Aber an anderen Tagen geht alles "wie am Schnürchen". Wir stehen morgens gerne auf. In der Arbeit sind wir konzentriert. Die Arbeit geht leicht von der Hand. Die Mitmenschen bereiten uns Freude. Wir fühlen uns einfach prächtig. Wir können auch einen blockierten Energiefluss wahrnehmen, wenn wir an bestimmten Stellen immer wieder Schmerzen verspüren. Der Arzt findet jedoch nichts, er sagt dann psychosomatisch, oder die Nerven. Wissenschaftler haben erforscht, daß häufig genau auf blockierten Meridianen und deren Akupunkturpunkten, Verletzungen oder Krankheiten auftreten.

Wo fließt Energie?

Im Körper in den Meridianen. So wie wir im Körper Blutbahnen, Nervenstränge und den Lymphfluss haben, haben wir auch Energiebahnen.

Wir haben 12 Hauptmeridiane die verschiedenen Organen zugeordnet sind. (Lunge, Kreislauf, Herz, Dickdarm, Dünndarm, 3-fach-Erwärmer, Blase, Niere, Milz, Leber, Galle, Magen) und das Zentral- und Govaneursgefäß. Die Energie im Zentralgefäß fließt vom Schambein zur Unterlippe. Die Energie im Govaneursgefäß fließt vom Steißbein über die Wirbelsäule über den Kopf zur Oberlippe. Die 12 Hauptmeridiane bilden einen eigenen Energiekreis und Zentral- und Govaneursgefäß ebenfalls einen eigenen.

Wodurch kann der Energiefluß im Körper unterbrochen werden?

Durch Stress – Überbelastung. Stress ist alles, was eine Anpassung des Körpers erfordert. Mit Stress meine ich nicht nur den nervösen Stress den wir alle kennen. (Ach heute habe ich noch das und das .....zu tun. Und...). Stress kann für den Körper alles mögliche sein. Freude, Trauer, Angst, Beruf, Schule, Krankheit, Tod, unausgewogene Ernährung, Alkohol, Nikotin, Kinder, Partner, Eltern usw.

Um den Energiekreislauf  beim Meditieren zu schließen, d. h. einen ungebrochenen Kreis herzustellen, drücke deine Zungenspitze leicht gegen den Gaumen.


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Chakren

Einleitung

Chakra ist ein Sanskritwort und bedeutet  Rad. Wir kennen und gebrauchen den Ausdruck "Schicksalsrad", der Buddhist spricht vom "Rad des Lebens und des Todes" oder anders gesagt "das Drehen des Rades des Gesetzes".

Im Grunde gibt es die Vorstellung von Chakren als Energiezentren im Körper in allen Kulturen. Heiligenschein – oft golden gemalt – als Symbol der Aura einer Person, die sich nach oben zum Himmel geöffnet hat – die also mit dem obersten Chakra – dem tausendblättrigen Lottos – zu arbeiten vermag. Die Tonsur der Mönche; Spiral und Schlangendarstellungen. Besondere Rolle hat das Kronen-Chakra gespielt – Tradition der Königskrone. In den Märchen kommen häufig Wassermühlen mit einem Mühlrad vor und in der mittelalterlichen Literatur z. B. in Wolfram Eschenbachs "Parzifal" das Herz-Chakra.

Es gibt zirka 88000 Chakren, das besagt, dass bei genügender Sensibilität jede Stelle des Körpers als Kraftzentrum gesehen werden kann.

Man benennt mit dem Wort Chakra eine Reihe von radförmigen Wirbeln, die sich an der Oberfläche des Ätherkörpers des Menschen befinden.

Solange die Zentren noch ganz unterentwickelt sind, gleichen sie kleinen Kreisen, die stumpf erglühen; erweckt und belebt, sind sie jedoch strahlende, funkelnde Strudel, die winzigen Sonnen gleichen. Man spricht von Ihnen, als ob sie so ungefähr bestimmten physischen Organen entsprächen. In Wirklichkeit aber befinden sie sich auf der Oberfläche des Ätherkörpers, der sich über den Umfang des physischen Körpers ausdehnt.

Die Chakras entspringen an einem Punkt des Rückgrades, sodass wir uns das Rückgrad als einen zentralen Stamm vorstellen können, aus dem in bestimmten Abständen Chakrenwirbel (Sonnen) entspringen, die sich zu der Oberfläche des Ätherkörpers hin öffnen.

Bei vielen Menschen ruht diese Kraft unerweckt an der Basis des Rückgrades, ohne dass er während seines ganzen Lebens auch nur von ihrer Existenz weiß. Und es ist auch viel besser, sie so schlummern zu lassen, bis der Mensch eine bestimmte Stufe seiner sittlichen Entwicklung erreicht hat, bis sein Wille genügend gestärkt ist, sie zu beherrschen, und sein Denken so rein, dass er ihrer Erweckung ohne Gefahr entgegensehen kann.

Der disziplinierte westliche Mensch, der sich z. B. für Yoga entscheidet, läuft leicht Gefahr, Yoga und die Chakrenarbeit als Technik zu benutzen, die ihm den Zugang zu seinem Unbewußten verstellt und ihn noch mehr in Äußerlichkeiten erstarren lässt.

Das Spiel von Einheit und Vielfalt: Die harmonischen Verhältnisse aller möglichen Körpermaße und -proportionen wiederholen sich immer wieder bei all den einzelnen Gliedmaßen; der Fuß, die Hand, der Kopf sind im Grunde ein individueller Mikrokosmos, der den Makrokosmos des Körpers abbildet. Die gleiche Aussage ist auch auf Körper, Geist und Seele anzuwenden. Der Körper zeigt die geistige und seelische Struktur, wie die Seele und der Geist auch die jeweils anderen beiden Qualitäten abbilden. Hierin liegt auch die Berechtigung der Aussage: Man gestaltet sein äußeres Ansehen selbst. Wer z. B. Yoga und / oder Chakrenarbeit aus Angst vor der humanistischen oder klassischen Psychologie übt, wer Angst vor all den Gefühlen hat, die ihn bedrängen können, der sollte unbedingt auch in andersartige Therapiegruppen gehen.

Überdenken - es besteht die Gefahr, dass die sogenannten neurotischen Wiederholungsstrukturen verdeckt werden oder sogar gestärkt werden können, z. B. alles im Griff haben wollen; alles beherrschen; Kontrolle aus Angst vor dem Sich - Hingeben; starre Disziplin aus Furcht vor dem Sich - Gehen lassen. Goethe im Faust, Chor der Engel: "Wer immer strebend sich bemüht, den können wir erlösen".

Die Chance der Chakrenarbeit liegt darin, die Qualitäten Körper, Geist und Seele als untrennbar zu erfahren und in ihnen das Abbild der Beziehungen zwischen Kosmos, Menschheit, einzelner Zellen und den gesamten Körper zu erleben.

Wir werden unser Leben richtig gelebt haben, wenn es das immerwährende Wagnis des nicht endenden Lernens und Erfahrens gewesen sein wird: Das aber nicht bloß im Kopf, sondern in der Ganzheit unseres Menschseins, in unserem Herzen. Dann wächst es uns mehr und mehr zu, auf unsere innere Stimme zu hören, die aus der Stille, aus dem Schweigen kommt.

Bernhard von Clairvau.


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Das Wurzel-Chakra

Einleitung

Das Wurzel-Chakra ist der Ursprung unseres Energiesystems (Ida, Pingala, Shushumna und der Kundalini). Es ist der Sitz unseres kollektiven Unbewussten. Es repräsentiert die Basis der materiellen Schöpfung und deren Naturgesetze. Es verbindet uns mit der physischen Welt und leitet die kosmischen Energien auf die körperlich-irdische Ebene, während gleichzeitig die Energien der Erde über dieses Chakra in unser feinstoffliches System einströmen.

Fragen zum Wurzel-Chakra:

Je mehr Fragen Du mit  JA  beantwortest, um so intensiver solltest Du Dich mit diesem Energiezentrum auseinandersetzen!

Hast Du öfters den Eindruck zu wenig Energie für die Anforderungen Deines Alltages zur Verfügung zu haben?

Hast Du zeitweise das Gefühl, den Boden unter den Füßen zu verlieren?

Leidest Du an Übergewicht oder versuchst erfolglos zuzunehmen?

Macht es Dir Schwierigkeiten, selbständig zu handeln und zu entscheiden?

Kannst Du Dich nur schwer von anderen Menschen abgrenzen?

Fehlt Dir oft das Vertrauen in die Menschen Deiner Umgebung?

Reagierst Du oft mechanisch und unbewusst in problematischen Situationen?

Affirmationen zur Heilung:

„Ich, . . . . , liebe und achte meinen Körper und gebe ihm alles, was er braucht – ab jetzt!“

„Ich,  . . . . , liebe und achte die Erde, die mich trägt und nährt – ab jetzt!“

„Ich, . . . . , liebe mein Leben – ab jetzt!“

Überaktiv:
Essen, Trinken und Geld spielen die wichtigste Rolle im Leben. Daraus folgt oft Übergewicht als wichtiger körperlicher Ausdruck der Überaktivität. Egozentrisches und materialistisches Verhalten, Verlustängste, Ausnutzung von Machtpositionen. Krebserkrankung als Zeichen des Missbrauchs von Kraft und Macht.

Unteraktiv:
Mangel an Eigenständigkeit und Individualität, Tagträumereien, Depressionen, Ängste und Phobien. Niedriger Blutdruck, Schwindel, kalte Hände und Füße, Verstopfung, Colitis, Durchfall, Nierensteine, Klumpfuß, Unfälle.

Ausgeglichen:
Harmonische Abgrenzungsfähigkeit gegenüber der Umwelt und Unabhängigkeit. Verantwortungsvoller Umgang mit Macht und den Trieben. Lebendigkeit.

Körperliche Ebene:
Versorgt Nieren, Nebennieren (Produktion von Adrenalin, Noradrenalin), Knochen, Zähne, Nägel, Muskeln und alles Feste, was dem Körper Form gibt. Blut und Zellbildung. Ausscheidende Funktionen. Steuert das Überleben auf der Erde (automatische Flucht und Kampfreaktionen).

Themen:
Urvertrauen, Lebenskraft, Überleben auf der Erde

Element:
Erde

Farbe:
Feurigrot

Position am Körper:
Zwischen Anus und Genitalien nach unten gerichtet.

Vokal:
"U" / Mantra: "LAM"

Düfte:
Zedernholz (hilft Energie zu sammeln, vermittelt Geborgenheit, (erdet). Nelke (öffnet für frische Energien, hilft Altes u. Beengendes loszulassen), Basisnoten (Edel-)Steine:  Achat (verleiht Ernsthaftigkeit, Festigkeit und Ausgeglichenheit) Blutstein (gibt Festigkeit und Kraft) Blutjaspis (verbindet in Liebe mit Mutter Erde) Granat (schenkt Antriebskraft, Willensstärke und Selbstvertrauen) Rote Koralle (Blutaufbau, schenkt Stabilität) Rubin (stellt eine harmonische Verbindung zwischen Sexualität und Spiritualität her) Schneeflockenobsidian (erdet, bringt Verbindung mit der Realität)

Symbol:
Viereck mit vierblättrigem Lotus für das Element Erde, beinhaltet vier Himmelsrichtungen, Jahreszeiten, Dimensionen (Raum und Zeit) Elemente (Erde, Wasser, Feuer, Luft).


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Das Hara-Chakra

Einleitung

Über das Hara-Chakra nehmen wir Teil an den befruchtenden Energien, die die gesamte Natur durchziehen. Das Wasserelement reinigt, schwemmt fort was erstarrt ist und sich lebendigem Fließen entgegenstellt. In der Energie des Hara-Chakras entsteht neues Leben, es ist auch der Sitz Deiner Kreativität. Auf dieser Ebene finden aber auch viele Beziehungsdramen, (Ent-)täuschungen und Frustrationen statt. Das Hara-Chakra versetzt uns auch in die Lage unsere eigenen Gefühle zu spüren, aber auch mitzufühlen, was ein anderer Mensch fühlt.

Fragen zum Hara-Chakra:

Je mehr Fragen Du mit  JA  beantwortest, um so intensiver solltest Du Dich mit diesem Energiezentrum auseinandersetzen!

Fällt es Dir schwer, Deine Erotik und Sexualität auszudrücken?

Hast Du häufig Verdauungsprobleme, besonders Durchfall oder Verstopfung?

Lebst Du in einer problematischen (sexuellen) Beziehung?

Musst Du manchmal grundlos weinen  –  kannst Du im Allgemeinen mit Deinen Emotionen und Emotionen anderer schwer umgehen?

Findest Du es schwierig, Deine Gefühle spontan auszudrücken?

Steht es Dir fern, sinnliche Lust zu genießen?

Affirmationen zur Heilung:

„Ich, . . . , lebe in einem gesunden und vitalen Körper  - ab JETZT!“

„Ich, . . . , lebe meine Sexualität auf harmonische Art und Weise und in Übereinstimmung mit meinem Herzen  -  ab JETZT!“

„Ich, . . . , genieße die Wunder jedes Augenblicks  – meine Lebensfreude wächst von Tag zu Tag  –  ab JETZT!“

Überaktiv:
Sexuelle Getriebenheit. Häufiges Sodbrennen.

Unteraktiv:
Impotenz und Frigidität. Zwanghafte sexuelle Phantasien bei gleichzeitiger Angst vor dem anderen Geschlecht.

Ausgeglichen:
Kreativität, Lebensfreude, harmonisches Fließen mit dem Leben und den Gefühlen.

Körperliche Ebene:
Versorgt Keimdrüsen (Die Funktion der Keimdrüsen ist die Ausbildung der männlichen und weiblichen Geschlechtsmerkmale sowie die Regelung des weiblichen Zyklus). Versorgt  Eierstöcke, Prostata, Hoden, Niere, Blase, Lymphe, Blut und steuert die Produktion von Verdauungssäften sowie der Sexualsekrete.

Themen:
Sexualität, körperliche Kommunikation Anziehung, Distanz, Hass, Neid, Missgunst). Polarität von Yin und Yang, Lebensfreude, Vitalität, Erhaltung der Art.

Element:
Wasser

Farbe:
Orange

Position am Körper:
Zwei Finger breit unter dem Nabel, Kreuzbein öffnet sich nach vorne und hinten.

Vokal:
"O" mit fast geschlossenen Lippen (wie in groß)

Düfte:
Ylang-Ylang (Entspannung, öffnet für sinnliche Empfindungen), Sandelholz (erhöht die sexuellen Energien, regt Phantasie an) Fenchel (stärkt mütterliche Energie, entgiftet) Jasmin (schafft Verbindung zum Herz und Scheitel-Chakra) Rose (fördert künstlerische Kreativität), Basis – Herznoten

Symbol:
Sechsblättriger Lotus, im Zentrum ein Kreis


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Das Solra-Plexus-Chakra

Einleitung

Das Chakra ist mit dem transformierendem Element Feuer verbunden, mit Aufbau, Fülle und auch mit Verfall und Untergang. Macht, Gier und Habenwollen fußt in der Angst das Lebensnotwendigste nicht zu bekommen. Dieses Chakra ist der Sitz Deines Selbstbewusstseins, Selbstwertes, Selbstvertrauens und Deiner Individualität.
Dein "Ich will" kommt vom Solar-Plexus.

Fragen zum Solar-Plexus-Chakra:

Je mehr Fragen Du mit  JA  beantwortest, um so intensiver solltest Du Dich mit diesem Energiezentrum auseinandersetzen!

Fühlst Du Dich oft sehr aggressiv und voller Ärger?

Bist Du nervös, gereizt, überaktiv und unruhig?

Hast Du in Deinem Leben häufig den „falschen“ Liebespartner gewählt?

Hast Du in Konfliktsituationen meist ein flaues Gefühl im Magen?

Quälen Dich oft Sorgen und Befürchtungen?

Bist Du eher feige als mutig? Kennst Du das Gefühl absoluter Machtlosigkeit und Ohnmacht?

Hast Du körperliche Probleme mit Deinem Magen, Deiner Bauchspeicheldrüse, Deiner Milz, Deiner Leber oder Deiner Galle?

Affirmationen zur Heilung:

“Ich, . . . , lebe auf natürliche Art und Weise, meine mir eigene Autorität und Stärke – ab JETZT!“

„Das bewusste Erfahren all meiner Gefühle und Erlebnisse lässt meine Weisheit noch mehr wachsen – ab JETZT

Überaktiv:
Aggressivität und große Reizbarkeit, extreme Aktivität, Machtbesessenheit, Machtmissbrauch, Gier.

Unteraktiv:
Überanpassung, Energieprobleme, Magersucht, du fühlst dich schlaff, kraft- und lustlos.

Ausgeglichen:
Kraftvolles Gefühl, ein Angenehmes  "Ich will und kann!“ bei gleichzeitiger Hingabefähigkeit.

Körperliche Ebene:
Versorgt Magen, Leber, Galle (Fettstoffwechsel), Milz, Dünndarm und Bauchspeicheldrüse (Blutzucker und Kohlenhydratstoffwechsel)

Themen:
Der Solar Plexus ist der Sitz des Egos. Die Emotionen Ärger, Wut und Zorn sind hier angesiedelt. Alle Kriege sind in Störungen dieses Zentrums begründet (mangelnde oder keine Verbindung zum Herzen) Störungen äußern sich körperlich als Entzündungen, Bluthochdruck, Tumore, Diabetes, Gallensteine, Lebererkrankungen, Zwerchfellhochstand und Magersucht.

Element:
Feuer

Farbe:
Gelb bis Goldgelb

Position am Körper:
In der Mitte zwischen Nabel und Brustbein

Vokal:
"O" mit offenen Lippen; Mantra "RAM"

Düfte:
Lavendel (entspannend und beruhigend) Rosmarin (bei Unterfunktion belebend und anregend) Bergamotte (schenkt Selbstvertrauen)

Edelstein:
Tigerauge (schärft Sehkraft und Verstand, hilft eigene Fehler zu erkennen) Bernstein (schenkt Wärme und Zuversicht) Edeltopas (verbindet mit der Sonne, schenkt Klarheit, Freude und Lebendigkeit) Zitrin (vermittelt Wärme und Zuversicht, hilft bei der Verwirklichung von Zielen)

Symbol:
Zehn Blütenblätter von mittelblauer Farbe. Die Zahl 10 steht für Vollständigkeit (10 Finger, 10 Zehen, 10 Gebote, 10 Regeln Buddhas). In der Mitte befindet sich ein kaminrotes Dreieck für das Element Feuer. Auf seinen Seiten sind Ausbuchtungen als Darstellung der Sonne.


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Das Herz-Chakra ist dem Element Luft zugeordnet. Luft bedeutet Austausch, Weite, Klarheit und Freiheit. Liebe im Sinn des Herzens ist eine Kraft der Harmonie und des Ausgleichs. Das Herz-Chakra ist der Sitz des Vertrauens und so ist der wichtigste Schritt in Deiner Persönlichkeitsentwicklung die Verbindung vom Solarplexus zum Herzzentrum.

Fragen zum Herz-Chakra:

Je mehr Fragen Du mit  JA  beantwortest, um so intensiver solltest Du Dich mit diesem Energiezentrum auseinandersetzen!

Kennst Du in Konfliktsituationen das Gefühl das Dir das Herz stehen bleibt?

Bist Du oft launisch?

Fehlt es Dir an Liebes- und Hingabefähigkeit?

Bist Du meist auf Deinen eigenen Vorteil bedacht?

Fühlst Du Dich oft starr, unharmonisch und meinst, alles unter Kontrolle haben zu müssen?

Reagierst Du auf Stress mit starken Herzklopfen?

Kannst Du Dich oft nur schwer in andere Menschen einfühlen?

Affirmationen zur Heilung:

„Ich, . .  , bin bereit und gewillt mein Herz zu öffnen für alles, was mich umgibt – ab JETZT!“

“Ich, . . . , gebe der Liebe in mir mehr und mehr Raum – ab JETZT!“

Überaktiv:
Man ist launisch, überempfindlich und schnell beleidigt.

Unteraktiv:
Mangelnde Sensibilität und Einfühlungsvermögen. Undankbarkeit. Abhängigkeit von der Liebe und Anerkennung anderer Menschen. Verlangsamter Stoffwechsel.

Ausgeglichen:
Wir sind liebesfähig und können uns in selbstloser Weise hingeben.

Körperliche Ebene:
Fast alle Organe die vom Herz-Chakra versorgt werden sind "Kontaktorgane" (Lunge, Haut, Hände...). die Thymusdrüse (Immunsystem). Körperlich macht sich ein gestörtes Herz-Chakra mit Verspannungen im Brust, Nacken und Schulterbereich bemerkbar. Auch die meisten sexuellen Störungen gehen weniger auf ein schwaches Sexual-Chakra als auf ein gestörtes Herz-Chakra zurück

Themen:
Sitz des Vertrauens u. der bedingungslosen Liebe. Liebe die sich in Mitgefühl ausdrückt. Zentrum der Heilung. Das Herz-Chakra hat als einziges Energiezentrum die Fähigkeit zu transformieren. Damit wird es uns möglich andere Menschen in ihrem  Sosein  bedingungslos anzunehmen.

Element:
Luft

Farbe:

Position am Körper:
Mitte Brustbein (Herzbereich)

Vokal:
"A" mit offenen Lippen; Mantra "YAM"

Düfte:
Rose (öffnet und beruhigt) Basilikum (stärkt alle Aspekte der Herzkraft) Myrte (vermittelt Herzenswärme und Geborgenheit) Thymian (erzeugt Mitgefühl)

Edelstein:
Smaragd (stärkt und vertieft die Liebe auf allen Ebenen) Malachit (fördert Nächstenliebe und Verständnis) Olivin (bringt Wärme ins Herz) grüne Jade (unterstützt die Weisheit des Herzens) Rosenqarz (heilt Wunden des Herzens) rosa Turmalin, Kunzit (verbindet mit der göttlichen Liebe)

Symbol:
Der Herzlotus hat 12 Blütenblätter, in ihr ist die Zahl 3 (für den Geist, z.B. Dreifaltigkeit) und 4 (Erdzahl, siehe Wurzel-Chakra) enthalten. Im Zentrum ein Hexagramm (zeigt die Vereinigung von zwei Dreiecken, Vereinigung der 3 unteren mit den 3 oberen Energiezentren, von Kosmos und Erde - Deiner männlichen und weiblichen Energie)


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Das Hals-Chakra

Einleitung

Das Hals-Chakra ist das Zentrum der menschlichen Ausdrucksfähigkeit, der sprachlichen Kommunikation, des Zuhörenkönnens und der Inspiration. Es stellt eine wichtige Verbindung zwischen den unteren Energiezentren und den Kopfzentren dar. Dient also als Brücke zwischen unserem Denken und Fühlen. Nicht zum Ausdruck bringen ist gleichbedeutend mit einem Abwürgen unserer Lebendigkeit. Die formgebende Kraft dieses Chakras hat mit  „Verantwortungübernehmen“ und „Insgleichgewichtbringen“ zu tun.

Fragen zum Hals-Chakra:

Je mehr Fragen Du mit  JA  beantwortest, um so intensiver solltest Du Dich mit diesem Energiezentrum auseinandersetzen!

Hast Du öfter  "einen Frosch im Hals"  oder das Gefühl das Dir etwas die Kehle zuschnürt?

Gibt Dir konventionelles Verhalten in einem konventionellen Rahmen Sicherheit?

Machst Du gerne anderen etwas vor, indem Du Dich besser, interessanter und großartiger darstellst, als Du es in Wirklichkeit bist?

Sprichst Du häufig in der Öffentlichkeit zu laut oder zu leise?

Kannst Du Stille nicht ertragen? Erinnerst Du Dich selten an Deine Träume, und wenn Du Dich einmal erinnerst, kannst Du dann selten etwas damit anfangen?

Redest Du in Konfliktsituationen oft unkontrolliert und viel zu viel?

Fällt es Dir schwer, Dich angemessen selbst darzustellen?

Affirmationen zur Heilung:

“Ich, . . . , lasse meinen weiblichen und männlichen Anteil in mir voll erblühen  -  ab JETZT!“

„Ich, . . . , drücke mich auf natürliche Art und Weise -  schöpferisch und vollkommen frei aus  -  ab JETZT!“

Überaktiv:
Redeschwall unausgegorener Worte, Dinge  „überspielen“,  unbewusste  Ängste und Schuldzuweisungen.

Unteraktiv:
Leise Stimme, Hemmungen im Umgang mit anderen, Schüchternheit, Absinken der Immunabwehr.

Ausgeglichen:
Kreative Möglichkeiten des Selbstausdrucks stehen einem zur Verfügung, angemessene Selbstdarstellung und ein gutes Gehör.

Körperliche Ebene:
Versorgt den Hals und Kieferbereich, Zunge, Stimmbänder, die Ohren und die Schilddrüse. Schwerhörigkeit, Stottern, Zähneknirschen, Erkrankungen der oberen Atemwege, Mundgeschwüre und Probleme mit den Zähnen signalisieren eine Störung dieses Zentrums.

Themen:
Ausdruck, Seinsresonanz, Fähigkeit Veränderungen zu akzeptieren, Verbindung von Geist und Materie, von Gefühl und Verstand.

Element:
Äther (laut Yogalehre der Grundstoff, die Schwingung aus der durch Verdichtung die Elemente der unteren Chakren, Erde, Wasser, Feuer, Luft geformt werden. Träger des Klanges, des gesprochenen Wortes)

Farbe:
Hellblau bis Türkisblau

Position am Körper:
Hals

Vokal:
"E", Mantra "HAM"

Düfte:
Salbei (löst Verkrampfungen im Wohnbereich der Sprache) Eukalyptus (bringt Klarheit und Weite in diesen Bereich) Myrrhe (hilft Ausdruckshemmungen zu überwinden) Fichtennadel, Latschenkiefer, Geranium Zedernholz und Ysop (stärken die Kommunikationsbereitschaft)

Edelstein:
Türkis (klassischer Schutzstein, hilft Ideen und Erkenntnisse auszudrücken und in das Leben auf der Erde zu integrieren) Aquamarin (fördert die Kommunikation mit dem innersten Selbst, vertreibt schlechte Träume) Chalcedon (wirkt ausgleichend auf die Schilddrüse und das Gemüt) Amazonit, blauer Turmalin und Aqua Aura (helfen spirituelle Wahrheiten zum Ausdruck zu bringen) Lapislazuli (wirkt stärkend z.B.. bei "Reden")

Symbol:
16 Blütenblätter die als Klänge die 16 Vokale des Sanskritalphabets tragen. 16 ist ein altes indisches Taktmaß, das Tintal, es enthält 2 mal die 8 in Form der auf und absteigenden Oktave. Im Zentrum des Lotos finden wir die einem Vollmond ähnelnde weiße Ätherregion. Der Vollmond wird mit Reinheit und Reinigung in Verbindung gebracht. Der Vollmond ist von einem nach unten gerichteten Dreieck umschlossen.

Einleitung

Wir speichern hier Ideen und Urteile anderer über uns, Normen, Werte, und moralische Vorstellungen, wir analysieren die Wellt, denken logisch und abstrakt, und bringen Gedankeninhalte wieder zusammen. Wir erfahren uns als Einheit und gewinnen so das, was wir Identität nennen.  Bewusstheit, dass wir ein Ganzes, eine Einheit sind heißt, dass wir wahrnehmen und akzeptieren, was ist. Wir machen uns so unser  "So-Sein"  zu eigen und werden als Person ganz, indem wir alle in uns wirkenden Kräfte integrieren.

Fragen zum Stirn-Chakra:

Je mehr Fragen Du mit  JA  beantwortest, um so intensiver solltest Du Dich mit diesem Energiezentrum auseinandersetzen!

Bist Du denkfaul?

Können andere Menschen Deinen Gedanken oft nicht folgen?

Hast Du häufig Kopfschmerzen? Leidest Du unter Konzentrationsschwierigkeiten?

Sind Deine Augen häufig angespannt – siehst Du schlecht?

Verschließt Du gern die Augen vor der Realität?

Machen Dir regelmäßig negative Gedanken zu schaffen?

Hast Du Angst Deine Identität zu verlieren?

Hast Du Angst die Kontrolle zu verlieren?

Hast Du eine starke links-rechts-Asymmetrie?

Affirmationen zur Heilung:

„Ich, . . . , bin bereit und gewillt mein Leben von einer höheren Warte aus - mit größerem Überblick  - zu betrachten – ab JETZT!“

„Die Stimme meiner Intuition wird mir mehr und mehr bewusst – ab JETZT!“

Überaktiv:
Verworrene Gedanken, sklavische Abhängigkeit von mentalen Konzepten, Vorurteilen und einseitiger Intellektualität.

Unteraktiv:
Gedankliche Trägheit, fehlende Konzentration und Sehstörungen, da man oftmals nicht die Kraft und den Willen aufbringt, genauer und tiefer hinzuschauen. Das Leben wird von materiellen Wünschen, körperlichen Bedürfnissen und unreflektierten Emotionen bestimmt.

Ausgeglichen:
Große Intuition und Konzentrationsfähigkeit. Intuitives Erfassen von Zusammenhängen. Das Denken ist von Idealismus und Phantasie getragen.

Körperliche Ebene:
Versorgt die Hirnanhangdrüse (Hypophyse, sie steuert die Funktion der anderen Drüsen), Nase, Kleinhirn, Zentralnervensystem und Augen. Es besteht ein Zusammenhang mit Spannungskopfschmerz, Migräne, Sehstörungen, Erkrankungen der Augen, der Nebenhöhlen und  Schnupfen.

Themen:
Zentrum der Erkenntnis, des Geistes, der Intuition. Die Zweisicht der physischen Augen wandelt sich in die Sicht des Einen auf der geistigen Ebene. Aus uns, den polaren (zweisichtigen) Wesen, kann zumindest zeitweise ein "einsichtiges" werden, ein Wesen das die Einheit sieht.

Element:
Keinem Element zugeordnet

Farbe:
Indigoblau (für Intuition) Violett (für übersinnliche Wahrnehmung) Gelb (für rationales Denken)

Position am Körper:
In der Mitte der Stirn, im Grübchen zwischen den Augen.

Vokal:
"I", Mantra "Ksham"

Düfte:
Minze (schenkt Klarheit und Lebendigkeit) Jasmin (öffnet für Bilder und Visionen) Rosmarien (vertieft unsere Einsicht in spirituelle Wahrheiten) Wacholder (unterstützt das Hellsehen) Immortelle (steigert die Intuition und erleichtert den Zugang zum Unbewussten) Thymian (regt die linke Gehirnhälfte zu vermehrter bewusster und intellektueller Tätigkeit an)

Edelstein:
Lapislazuli (verhilft zur Erkenntnis übergeordneter Zusammenhänge) Indigoblauer Saphir (lässt das Bewusstsein mit dem Strom göttlicher Liebe und Erkenntnis fließen, bringt Klarheit auf dem spirituellen Pfad) Sodalith (hilft alte Gedankenmuster aufzulösen und Erkenntnisse in den Alltag zu übertragen)

Symbol:
Ein Kreis mit zwei großen, seitlich angebrachten Blütenblättern, die jeweils aus 48 kleineren Blättern bestehen. Sie stellen die Polarität der Schöpfung dar, und da ein Blütenblatt links und eines rechts erscheint, liegt es nahe, an die beiden Hemisphären unseres Gehirns zu denken, in denen die Polarität stofflich geworden ist. Die Ureinheit, aus der diese Polarität entstanden ist wird durch den Kreis.


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Das Scheitel-Chakra

Einleitung

Mit dem siebenten Chakra betreten wir die Ebene des kosmischen Bewusstseins. Die Suchenden haben die Krone des Baumes der Erkenntnis erreicht, sie sind oben angekommen, sie sind nach Hause zurückgekehrt.

Fragen zum Scheitel-Chakra:

Je mehr Fragen Du mit  JA  beantwortest, um so intensiver solltest Du Dich mit diesem Energiezentrum auseinandersetzen!

Hast Du eine Tendenz, Menschen und Situationen zu bewerten und zu beurteilen?

Bist Du ein moralischer Mensch, der sofort weiß, was gut und was böse ist?

Glaubst Du an Autoritäten?

Affirmationen zur Heilung:

“Ich, . . . , erkenne den göttlichen Anteil / die Existenz / alles was ist -  in mir, und lasse ihn in mein Leben einwirken – ab JETZT!“

„Ich, . . . , bin eins mit allem – ab JETZT!“

Überaktiv:
Es gibt hier keine Blockaden im eigentlichen Sinn, Das Chakra kann nur mehr oder weniger entwickelt sein. Seine Energie ist der Seinszustand aller anderen Zentren.

Unteraktiv:
Angst vor dem „Göttlichen“, dem allumfassenden Meer, Gefühle des Getrenntseins von der Fülle des Seins, Verunsicherung, Ziellosigkeit und Angst vor dem Tod sind bemerkbar.

Ausgeglichen:
Ein Gefühl der Einheit zwischen dem inneren Sein und dem äußeren Leben Das Bewusstsein ist vollkommen weit und still und in dieser Stille erlebt der Mensch sein eigentliches Wesen als das allgegenwärtige, reine Sein.

Körperliche Ebene:
Versorgt die Zirbeldrüse (Epiphyse) Parkinson, Schizophrenie, Epilepsie und Altersschwachsinn sind Krankheiten, die mit dem Kronen-Chakra zusammenhängen. Ständige Depressionen und mangelnder Lebenswille weisen darauf hin, dass die spirituelle Verbindung schwach ist, bzw. der Energie des Kronen-Chakras Wiederstand entgegengesetzt wird, d.h. der dort ankommende "Wille zum Sein" wird nicht aufgenommen.

Themen:
Sein, Erleuchtung

Element:
Keinem Element zugeordnet

Farbe:
Weiß (Summe aller Farben) Purpurrot ( Verbindung mit den Sein, mit den Wurzeln)

Position am Körper:
Mitten am Kopf, nach oben, zum Kosmos gerichtet.

Vokal:
"M" (in Indien als Vokal angesehen) Ein immerwährendes Summen ohne Grenzen und Struktur.
Om (Mani Padme Hum)

Düfte:
Weihrauch (wirkt erhebend auf Geist und Seele und reinigt die Atmosphäre) Lotos (leitet die empfängliche und bereite Seele  auf den Weg zur Einheit mit Gott)

Edelstein:
Amethyst (vermittelt Vertrautheit und Hingabe an die Kraft des Universums) Bergkristall (bringt Klarheit und Licht in Geist und Seele)/Diamant (Symbol der Vollkommenheit und Schönheit, reinigt unsere Gedanken und schafft einen klaren Geist)

Symbol:
Weißer, Tausendblättriger Lotos. Die Zahl Tausend bezeichnet die unendliche Fülle in die sich der Schöpfungsimpuls verwandeln wird. Auf jedem der tausend Blütenblätter finden wir einen der fünfzig Buchstaben des vedischen Alphabetes geschrieben, der seinem Entstehungsklang entspricht. Die Blütenblätter neigen sich nach unten, sie bilden einen Baldachin, ihre Staubfäden haben eine rötliche Farbe. Beide Vorstellungen, Rot, und nach unten weisen auf einen Zustand hin, dem ein Schöpfungsvorgang folgen wird.


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Formen von Blockaden in den Chakren

Einleitung

Angst, Enttäuschung sowie auch andere uns negativ prägende Erfahrungen bewirken ein Zusammenziehen, eine Kontraktion und damit eine Verkrampfung oder Blockade, die das Gefühl der Getrenntheit vom Universum, von uns wiederum verstärken und die Angst weiter wachsen lässt.

Die Chakren sind jene Schaltstellen im Energiebereich des Menschen, in denen sich angstbedingte Blockaden vorrangig festsetzen. Weitere Blockaden findet man entlang der Nadis. Diese permanent gewordenen Kontraktionen bewirken, dass die Lebensenergie nicht mehr frei fließen und unsere verschiedenen Körper mit allem versorgen können, was wir brauchen, um das Bewusstsein der Einheit wiederzuspiegeln und aufrechtzuerhalten. Wir beginnen andere Menschen und / oder unsere Umwelt als feindlich oder als Konkurrenten zu betrachten. Schließlich meinen wir uns schützen zu müssen, bestimmte Menschen, Situationen oder Informationen nicht an uns heran oder in uns hineinlassen zu dürfen. Wir ziehen unsere Empfangsantennen ein, um Herausforderungen nicht begegnen zu müssen und bewirken damit eine weitere Kontraktion und Blockade unserer Chakren.

Das Bedürfnis nach Anerkennung durch unsere Mitmenschen oder durch eine Gruppe, der wir uns zugehörig fühlen, ist dennoch so stark, daß wir bereit sind, unser Leben in weiten Bereichen nach den Vorstellungen bestimmter uns nahestehenden Menschen oder nach allgemeingültigen, gesellschaftlichen Regeln auszurichten und unsere spontanen Gefühle zurückzuhalten, sobald sie nicht mehr in den Rahmen der Erwartungen oder Konventionen hineinpassen.

Yang-betonte Reaktion

Wir ziehen unsere Chakren so weit zusammen das keine unkontrollierten Emotionen den Filter passieren können. Es kommt zu einem Energiestau im betroffenen Chakra. Da die Energien nicht mehr in ihrer ursprünglichen Form ausgestrahlt werden können, werden sie verzerrt, sie durchbrechen die Barriere und entladen sich in unangemessener Weise in Form von starken, häufig negativen Emotionen oder einem übersteigerten Aktivitätsdrang. Da es hierbei aber noch zu einem Ausdruck der Energien kommt, können neue Energien nachfließen, wenn sie auch immer wieder auf die gleiche unangemessene Art entladen werden.

Yin-betonte Reaktion

Wir ziehen auch hier unsere Chakren zusammen, nur halten wir in dieser Reaktion unsere Energien beinahe vollständig zurück, wodurch der Energiefluss weitgehend ins Stocken gerät, da kein Platz für nachströmende Energie geschaffen wird. Die Folge davon ist eine Unterversorgung mit Lebenskraft und eine Schwäche im Ausdruck des betroffenen Chakras.


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Kundalini

Die Kundalini wird durch die aktive, dynamische Energie des Prana in Bewegung gesetzt. Das Prana ist den elektromagnetischen Energiemolekülen vergleichbar, die uns umgeben und die auf dem Wege der Atmung in uns eindringen. Das Prana, die durch den Atem z. B. pranayama, gespeicherte Energie, fängt wie ein elektrischer Strom im Körper zu zirkulieren an und bedient sich dabei zahlreicher feinstofflicher Kanäle: der Nadis (Gefäße: eine Art feinstoffliches Nervensystem), die sich mit den Meridianen vergleichen lassen.

In jedem menschlichen Wesen manifestiert sich das Bewußtsein als Energie unter einem doppelten Aspekt: die potentielle oder statische Energie (-) und die kinetische oder dynamische Energie (+).

Im Körper wird die überschüssige Energie, die nicht für das Funktionieren des Organismus gebraucht wird, durch eine ruhende aufgerollte Schlange an der Basis der Wirbelsäule symbolisiert, und zwar im Zentrum oder Chakra des muladhara (Wurzelchakra). Das ist die statische oder potentielle Energie der Kundalini (Mikrokosmos der kosmischen Energie).


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Die Nadis

Die drei Hauptnadis sind: shushumna, ein feinstofflicher Kanal neutraler Energie, manchmal mit dem zentralen Nervensystem verglichen, entspricht dem Verlauf des Rückenmarks. Er endet in zwei Zweigen: der vordere mündet im Zentrum zwischen den beiden Augenbrauen, dem Stirn - Chakra, der hintere mündet im Scheitel des Kopfes, im brahmarandra oder Scheitelchakra, welches der Sitz der spirituellen Erweckung ist. Zu seiner Linken befindet sich ida, der "Mondkanal" der negativen Energie, der dem vagotonen oder parasympathischen System entspricht. Zu seiner Rechten pingala, der "Sonnenkanal" der positiven Energie, der dem sympathischen System entspricht. Genau wie shushumna haben die beiden anderen ihre Wurzeln am Ende der Wirbelsäule. Sie winden sich kreuzweise um shushumna herum und münden in der Nase: ida im rechten Nasenflügel, pingala im linken Nasenflügel. Der Äskulapstab des Gottes Hermes, Sohn der Sonne und des Mondes, ist eine symbolische Darstellung hierfür.


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