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Berufsverband für Integratives Atmen
Wiethestraße 84/B29, 1220 Wien, Tel.: +43 1 7744434, E-mail: ianp@atem-nlp.at

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Metaphern:
»Der Holzstoß«
»Im Volksgarten«
»Acht Kühe für Johnny Lingos Frau«

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Falls du Mitglied beim Berufsverband bist und ein Video Ausleihen willst, schreibe uns bitte ein Mail unter ianp@atem-nlp.at oder bestelle dein Video telefonisch unter 01/7744434.
Die Verleihdauer beträgt im Schnitt ca. 4 Wochen und kostet dich nur das Porto für die Rücksendung.

1. Titel Induction of Hypnosis Milton H. Erickson

2. Titel Reading the body language Alexander Lowen

3. Titel Generative Change Process Robert Dilts

4. Titel Integrating Ego and Sexuality Alexander Lowen

5. Titel Enchantment and Intervention Stephen Lankton

6. Titel Love in the Face of Violence, 6 Kassetten

7. Titel Familienrekonstruktion, 3 Kassetten Virginia Satir

8. Titel Konflikt Familie vs. Beruf Virginia Satir

9. Titel Self-Awareness and Self-Expression Alexander Lowen

10. Titel Identity and Evolutionary Chance, 6 Kassetten Robert Dilts


[]An den Anfang

Metaphern

Der Holzstoß

Der Holzstoß Kathi spielte an den großen Holzstößen am Abhang. Es war eine Unternehmung auf eigene Faust und das Spiel am Winterholz gegen den Willen der Eltern. Das Dorf in dem sie lebte, war abseits der großen Städte und die Bewohner pflegten eine eigene Denkweise, die von vielen nicht nachvollzogen werden konnte. Alle im Dorf waren glücklich und die besten Handwerker und die tüchtigsten Frauen stammten aus gerade diesem Dorf.

Kathi turnte auf den Stämmen, dabei muß sich eine Sperre gelockert haben und alle Stämme fingen an zu rollen. Im letzten Augenblick konnte sie noch zur Seite springen, stand nun da und mußte zuschauen, wie der ganze Holzvorrat für den Winter den Hang hinunterpolterte und unten in den reißenden Strom fiel, ein Stamm nach dem anderen. Es wurde ihr sofort klar, daß die kurze Zeit bis zum Winter nie reichen würde, um wieder ausreichend Holz für alle zu schlagen. Diesen Winter müßten sie alle frieren, vielleicht sogar erfrieren.

Kathi lief weg und versteckte sich. Sie wollte nie mehr nach Hause gehen. Ständig machte sie sich die größten Vorwürfe, daß sie trotz des Verbotes dort spielte. Sie hätte selbst schon so gescheit sein müssen ...

Es war schon dunkel, als sie sich nun doch noch entschloß, heimzugehen und alles zu beichten. Als sie sich dem Dorf näherte, sah sie schon von weitem, daß eine großen Runde um ein Feuer saß und schweigend wartete. Ihr fiel das Herz in die Hose, sie ging aber mutig weiter. Als man sie bemerkte, erhob sich der Älteste der Runde und ging auf sie zu, umarmte sie und hielt sie eine Zeit schweigend fest in seinen Armen, dann sprach er: Ich liebe dich, und ich bitte dich, liebe auch du dich selbst. Ich verzeihe dir, und ich bitte dich, verzeihe auch du dir selbst. Ich segne dich, und ich bitte dich, segne auch du dich selbst.

Während er diese drei Sätze sagte, schaute er ihr fest in die Augen. Dann ließ er sie los und ging zurück zur Runde. Von da kam schon der Zweitälteste auf sie zu, umarmte sie ebenfalls und sagte zu ihr:

Ich liebe dich, und ich bitte dich, liebe auch du dich selbst. Ich verzeihe dir, und ich bitte dich, verzeihe auch du dir selbst. Ich segne dich, und ich bitte dich, segne auch du dich selbst.

So ging es weiter, bis alle vierunddreißig Erwachsenen bei ihr waren. Dann wurde sie in die Runde der Erwachsenen gebeten. Es war das erste Mal, daß sie in dieser Runde sein durfte. Sie mußte ganz genau erzählen, wie es sich zugetragen hatte. Dann wurde beraten.

Es wurde darüber gesprochen, daß es ein Fehler war, das Holz so dicht am Abhang zu lagern, und daß die Zeit bis zum Wintereinbruch viel zu kurz sei, um neues Holz zu machen. Dann wurde beschlossen, daß dieses Jahr alle über den Winter im Haupthaus leben sollten. Die Absicht, für die sieben Häuser der sieben Familien Holz zu machen, wurde vollkommen aufgegeben. Auch wurde immer wieder nach dem Geschenk gefragt, das wohl in diesem Vorfall versteckt sei, andere sagten, was die gute Seite an diesem Unglück wohl sein möge. Kathi hörte das, konnte damit aber nichts anfangen. Sie war fürs erste froh, daß sie nicht geschimpft wurde. Sie konnte sogar das Verzeihen der anderen annehmen und glauben, hatte doch jeder einzelne zu ihr gesagt "Ich verzeihe dir" und jeder hatte es aus ganz tiefstem Herzen zu ihr gesagt. Aber der zweite Teil "ich bitte dich, verzeihe auch du dir selbst", das fiel ihr so schwer, sie konnte es nicht; immer wieder machte sie sich Vorwürfe.

Es war einige Zeit seit dem Vorfall vergangen, der Winter kam früher als erwartet, und die Schneemassen hatten alles unter sich begraben. Der Holzvorrat war so knapp, daß er nur reichte, wenn ganz sparsam damit umgegangen würde. Aber dieser Mangel war nirgends zu spüren. Alle lebten im Gemeinschaftshaus und die Körper der Leute heizten mit, so daß auch bei kleinem Feuer eine angenehme Temperatur herrschte. So einen schönen, lustigen Winter hatte es noch nie gegeben. Es wurde viel miteinander gesungen, gespielt, Geschichten erzählt und gelacht. Alle waren glücklich und immer wieder konnte man hören: "Gut, daß Kathi das Holz ins Wasser rollen ließ".

Immer und immer wieder wurde dieser Umstand ganz besonders erwähnt, und das gab ihr mit der Zeit die Kraft, daß sie ihre Selbstvorwürfe aufgeben konnte. Sie sah und erlebte es. Es war der schönste Winter ihres Lebens. Wäre das Holz nicht vernichtet worden, so hätten sie, wie all die Jahre vorher, getrennt, jede Familie in ihrem eigenen Häuschen eingeschneit, diese lange Zeit mit Handarbeiten verbringen müssen. Wie herrlich doch so eine große Gemeinschaft ist.

Als sie alle Selbstvorwürfe aufgeben konnte, fing sie auch an zu begreifen, was mit dem Geschenk in dem Unglücksfall gemeint war. Es war wirklich ein Geschenk, denn die Gemeinschaft hatte beschlossen, daß auch im nächsten Winter wieder alle im Gemeinschaftshaus leben sollten, dadurch würden nicht nur die Winter schöner und kurzweiliger, sondern die Zeit konnte auch gut genutzt werden, um die Kleinen in die verschiedensten Handwerkstechniken einzuführen. Von den Männern wurde besonders freudig festgestellt, daß sich die Zeit für das Schlagen des Winterholzes verkürzt hatte. Statt vier Monaten waren es nur noch drei Wochen. Sie sparten sich neun Wochen schwerster Waldarbeit - dank Kathi.

Seit dem (Un)Glückstag durfte Kathi bei den Beratungen der Erwachsenen teilnehmen. Es gab immer wieder Situationen in der Gemeinschaft, die auf den ersten Blick furchtbar aussahen. Die Erfahrung und Denkweise der Gemeinschaft waren es, die aus den Geschehnissen immer wieder ein Geschenk machten. Auch Kathi war bald davon überzeugt. Meistens waren es junge Mitglieder der Gemeinschaft, denen ein Mißgeschick widerfuhr. Wenn Kathi dann an der Reihe war, den Betroffenen zu umarmen, dann konnte sie aus innerster Überzeugung, mit ruhiger, fester Stimme sage: "Ich verzeihe dir, und ich bitte dich, verzeihe auch du dir selbst."


[]An den Anfang

Im Volksgarten
(Peter Altenberg)

"Ich möchte einen Ballon haben! Einen blauen Ballon möchte ich haben!" "Da hast du einen blauen Ballon, Rosamunde!" Man erklärte ihr nun, dass darinnen ein Gas sich befände, leichter als die atmosphärische Luft, infolgedessen etc. etc. "Ich möchte ihn auslassen...", sagte sie einfach. "Willst du ihn nicht lieber diesem armen Mäderl dort schenken?!?" "Nein, ich will ihn auslassen....!" Sie lässt den Ballon aus, sieht ihm nach, bis er verschwindet in den blauen Himmel. "Tut es dir nicht leid, dass du ihn nicht dem armen Mäderl geschenkt hast?!?" "Ja, ich hätte ihn lieber dem armen Mäderl geschenkt!" "Da hast du einen anderen blauen Ballon, schenke ihr diesen!" "Nein, ich möchte den auch auslasen in den blauen Himmel!" Sie tut es. Man schenkt ihr einen dritten blauen Ballon. Sie geht von selbst hin zu dem armen Mäderl, schenkt ihr diesen, sagt: "Du, lasse ihn aus!" "Nein, sagt das arme Mäderl, blickt den Ballon begeistert an. Im Zimmer flog er an den Plafond, blieb drei Tage lang picken, wurde dunkel, schrumpfte ein, fiel tot herab als ein schwarzes Säckchen. Da dachte das arme Mäderl: "Ich hätte ihn im Garten auslassen sollen, in den blauen Himmel, ich hätte im nachgeschaut, nachgeschaut...!" Währenddessen erhielt das reiche Mäderl noch zehn Ballons, und einmal kaufte ihr der Onkel Karl sogar alle dreißig Ballons auf einmal. Zwanzig ließ sie in den Himmel fliegen und zehn verschenkte sie an arme Kinder. Von da an hatten Ballons für sie überhaupt kein Interesse mehr. "Die dummen Ballons...", sagte sie. Und Tante Ida fand infolgedessen, dass sie für ihr Alter ziemlich vorgeschritten sei! Das arme Mäderl träumte: "Ich hätte ihn auslassen sollen, in den blauen Himmel, ich hätte ihm nachgeschaut und nachgeschaut...!"


[]An den Anfang

Acht Kühe für Johnny Lingos Frau
(Richerd Clark)

Als ich nach Kiniwata segelte, nahm ich einen Notizblock mit, und als ich zurückkam, war er vollgeschrieben mit Aufzeichnungen über Fauna und Flora, über die Bekleidungen der Eingeborenen und über ihre Sitten und Gebräuche. Aber die einzige Aufzeichnung, die mich noch immer interessiert, ist die, die besagt: "Johnny Lingo gab Saritas Vater acht Kühe". Und ich muß diese Notiz nicht einmal geschrieben vor mir sehen; ich denke immer an sie, wenn ich einen Mann sehe, der von seiner Frau herabgewürdigt wird, oder eine Frau, eingeschüchtert durch die Verachtung ihres Mannes. Dann drängt es mich, ihnen zu sagen: "Ihr solltet wissen, warum Johnny Lingo acht Kühe für seine Frau bezahlte."

Johnny Lingo war nicht sein wirklicher Name. Es war Shenkin, der Besitzer des Hotels auf Kiniwata, der ihn so nannte. Shenkin kam aus Chikago und amerikanisierte aus irgendwelchen Gründen die Namen der Inselbewohner. Johnny jedoch wurde von vielen Leuten immer wieder in allen möglichen Zusammenhängen erwähnt. Wenn ich ein paar Tage auf der Nachbarinsel Nurabandi verbringen wollte, so könnte Johnny mich unterbringen. Wenn ich fischen wollte, so könnte Johnny mir zeigen, wo die besten Stellen im Meer seien. Wenn ich Perlen suchte, so würde er mir sicherlich die besten und preiswertesten beschaffen. Die Leute von Kiniwata sprachen alle mit Hochachtung von Johnny Lingo. Jedoch, sie lächelten, wenn sie über ihn sprachen und dieses Lächeln war immer ein wenig spöttisch.

"Du mußt nur Johhny Lingo fragen, wenn du etwas brauchst, und laß ihn für dich den Handel machen," riet mir Shenkin, "Johnny weiß zu verhandeln".

"Johnny Lingo!" Ein Junge, der daneben saß, rief den Namen aus und schüttelte sich dabei vor Lachen.

"Was geht da vor sich?" fragte ich. "Ihr alle ratet mir, mich unbedingt an Johnny Lingo zu wenden, und dann fangt ihr an zu lachen. Kann mich jemand in diesen Spaß einweihen?"

"Oh, die Leute lachen eben gern," sagte Shenkin schulterzuckend. "Johnny ist der gescheiteste und der stärkste junge Mann auf diesen Inseln, und der reichste in seinem Alter."

"Aber, wenn er all das ist, was gibt es denn da zu lachen?"

"Nur eines. Es war vor fünf Monaten, an unserem Herbstfest, als Johnny Lingo nach Kiniwata kam, um sich eine Frau zu nehmen. Er bezahlte ihrem Vater acht Kühe."

Ich wußte genug über die Gebräuche auf den Inseln, um beeindruckt zu sein. Für zwei oder drei Kühe bekam man eine ziemlich gute Frau und für vier oder fünf eine sehr beachtliche.

"Mein Gott!", sagte ich. "Acht Kühe! Sie muß eine atemberaubende Schönheit sein."

"Sie ist nicht häßlich," räumte er ein und lächelte ein wenig, "Aber selbst der wohlwollendste könnte Sarita allenfalls als durchschnittlich bezeichnen. Sam Karoo, ihr Vater, mußte schon befürchten, daß sie immer bei ihm bleiben würde."

"Acht Kühe für sie, ist das nicht ziemlich außergewöhnlich?"

"Das ist noch nie von irgendjemandem bezahlt worden."

"Und du sagst, Johnnys Frau ist nicht mehr als durchschnittlich?"

"Ich sagte, es wäre wohlwollend, sie durchschnittlich zu nennen. Sie war dünn. Sie ging mit hängenden Schultern und hängendem Kopf. Sie fürchtete sich vor ihrem eigenem Schatten."

"Nun," sagte ich, "die Liebe hat wohl keinen festen Preis."

"Richtig," sagte der Mann zustimmend. "Und genau deshalb grinsen die Leute aus dem Dorf, wenn sie über Johnny Lingo reden. Es gibt ihnen so etwas wie eine ganz bestimmte Befriedigung, zu denken, daß der gescheiteste Händler der Inseln von dem alten einfältigen Sam Karoo übertölpelt wurde."

"Aber wie konnte das geschehen?"

"Niemand weiß es, und alle fragen sich. All seine Vettern rieten Sam, zuerst drei Kühe zu verlangen, dann eine Weile bei zweien zu verharren und sich schließlich mit einer Kuh zufrieden zu geben. Dann kam Johnny zu Sam Karoo und sagte: ,Vater der Sarita, ich biete dir acht Kühe für deine Tochter.'"

"Acht Kühe," murmelte ich. "Diesen Johnny Lingo möchte ich kennenlernen."

Ich brauchte Fisch und ich wollte Perlen kaufen, also landete ich am nächsten Nachmittag mit meinem Boot auf Nurabandi. Und als ich nach dem Weg zu Johnnys Haus fragte, bemerkte ich, daß sein Name kein heimliches Lächeln auf die Lippen der Einwohner von Nurabandi brachte. Und als ich dann den schlanken, ernsten jungen Mann sah. als er mich mit großer Höflichkeit begrüßte und in seinem Haus willkommen hieß, war ich erleichtert, daß seine eigenen Leute ihm mit ungeteiltem Respekt begegneten. Wir saßen in seinem Haus und sprachen. Dann fragte er. "Sie kommen von Kiniwata?"

"Ja."

"Spricht man über mich auf jener Insel?"

"Man sagt, daß es nichts gibt, was Sie nicht besorgen könnten."

Er lächelte sanft. "Meine Frau kommt von Kiniwata."

"Ja, ich weiß."

"Spricht man über sie?"

"Ein wenig."

"Was sagt man?"

"Nun, nur ..." Die Frage brachte mich etwas aus dem Gleichgewicht. "man hat mir gesagt, daß Sie am letzten Herbstfest geheiratet haben."

"Sonst nichts?" Sein Gesicht zeigte mir, daß er wußte, daß da noch mehr sein mußte.

"Man sagt, daß der Brautpreis acht Kühe betragen hat." Ich hielt inne. "Und man fragt sich, warum."

"Das fragt man sich?" Seine Augen leuchteten vor Freude. "Alle in Kiniwata wissen von den acht Kühen?"

Ich nickte.

"Und alle in Nurabandi wissen es auch." Seine Brust weitete sich vor Genugtuung. "Für alle Zeiten, wenn man über Brautpreise spricht, wird man sich erinnern, daß Johnny Lingo acht Kühe für Sarita bezahlt hat."

Das ist also die Antwort, dachte ich: schlichte Eitelkeit.

Und dann sah ich sie. Ich sah, wie sie ins Zimmer trat und Blumen auf den Tisch stellte. Sie blieb einen Moment lang stehen und lächelte dem jungen Mann neben mir zu. Dann ging sie schnell wieder hinaus. Sie war die schönste Frau, die ich je gesehen hatte. Die Bewegungen ihrer Schultern, die Haltung ihres Kopfes, das Leuchten in ihren Augen, alles verriet Stolz, den man ihr nicht versagen konnte. Ich wandte mich wieder zu Johnny Lingo und bemerkte, daß er mich beobachtet hatte.

"Sie bewundern sie?" murmelte er.

"Sie ... sie ist wunderbar. Aber sie ist nicht Sarita aus Kiniwata," sagte ich.

"Es gibt nur eine Sarita. Vielleicht sieht sie nicht mehr aus wie in Kiniwata."

"Nein. Ich hörte, sie sei unscheinbar. Alle machen sich darüber lustig, daß Sie sich von Sam Karoo übervorteilen ließen."

"Denken Sie, acht Kühe waren zu viel?" Ein Lächeln war auf seinen Lippen.

"Nein, aber wie ist es möglich, daß sie so verändert ist?"

"Haben Sie je darüber nachgedacht," fragte er, "was es für eine Frau bedeutet, zu wissen, daß ihr Mann den tiefsten Preis für sie ausgehandelt hat? Und dann später, wenn die Frauen gegenseitig darüber reden und prahlen, wieviel ihr Mann bezahlt hat. Die eine sagt vier Kühe, die andere vielleicht sechs. Wie fühlt sich dann die Frau, die für eine oder zwei gekauft wurde? Dies kann meiner Sarita nicht passieren."

"Dann haben Sie es getan, um Ihre Frau glücklich zu machen?"

"Ich wollte, daß Sarita glücklich ist. Aber ich wollte mehr. Sie sagten, sie sei verändert. Das ist richtig. Vieles kann sich in einer Frau ändern. Dinge, die in ihrem inneren vor sich gehen und solche, die äußerlich geschehen. Aber was wirklich zählt, ist, was sie über sich selbst denkt. In Kiniwata hat Sarita gedacht, sie habe überhaupt keinen Wert. hier weiß sie, daß sie mehr wert ist als jede aandere."


[]An den Anfang